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2010 01 26/27
Die heutige Straßenführung ist größtenteils nicht an die natürlichen Gegebenheiten angepasst wurden, sondern einfach „obendrauf“ betoniert. Dadurch müssen alle nicht AUTOmobile einen immensen Kraftaufwand für die Überwindung dieser natürlichen Hindernissen aufbringen, was die Reichweite spürbar verringert.
Aus einen alten Bericht über die „Mobilisierung der Menschheit“ ist mir noch in Erinnerung, dass die Menschen stehst den Pfaden der Tiere gefolgt sind, um von A nach B zu kommen.Denn die Tiere nahmen immer den effizientesten Weg auf ihren Jahreszeit-Wanderungen bzw. ihren täglichen Wanderungen. Das heißt nicht direkt über den Berg sonder drum her um. Über die Jahrhunderte und Jahrtausende entstanden aus Tierpfade dann Trampelpfade und Knüppeldämme.
Unter anderem waren auch die Römischen Straßen auf der Basis dieser effizientesten Wege, und gingen selten über viele hunderte Höhenmeter, so hieß es im Bericht. Denn dass laugte die Trecks aus und vermindert die Tagesleistung und die Kampfkraft der Einheit.
Ausschließlich zur Verteidigung baute der Mensch Behausungen am bzw. auf dem Berg.
Erst mit der Motorisierung der Fortbewegung bzw. der Fahrzeuge brauchte man keine Rücksicht mehr zu nehmen auf die Leistungsfähigkeit der Zugtiere bzw. Muskelkraft. Die Menschheit bzw. deren Straßenverlauf wurde dank der Dampfmaschinen und der Verbrennungsmotoren unabhängig von der Topographie und den natürlichen Versorgungstellen (Bächen, Wiesen, Obsthaine, Wäldern bzw. Wetterschutz etc.).
Auf der A7, insbesondere bei den „Kasseler Bergen“ wird das mir immer wieder bewusst. Einzig die Wasserstraßen und die meisten „Eisenbahnstrecken“ verlaufen in der BRD noch meist auf demselben Niveau.
(Die IDEE der „AutoGRÜNbahnen“ welche im WEB zu finden ist, scheitert mMn an den vielen Höhenmeter, die ja die AUTOmobile nicht fürchten müssen, aber den HPV das Leben schwer machen. Denn Strom ist nicht immer hilfreich bei der Streckenführung der BAB’s und Bundes(kraft)straßen)
Wenn ich mir die Rad-Fern-Straßen in DK & NL ansehe, so wird dort vieler Orts daran gedacht, den Reisenden nicht all zu viele Höhenmeter zuzumuten. Ich weiß, dies ist nicht überall auf der Welt möglich, aber wenn ich die Change hätte die Verkehrsplanung für die nächsten 50 Jahre zu gestallten, dann würde ich zum Ursprung der Wege zurückkehren und die effizientesten Wege planen, damit die Menschheit / Bevölkerung die Möglichkeit hat sich lange (am Stück) und energiesparend Fortzubewegen.
Damit HPV, Tiergespann und per Pedes gemeinsam auf derselben Streckenführung, aber getrennt von einander reisen können. Dies ist so zu sagend die Plattform für die HPV, der Fuhrwerke und der Wandervögel der nächsten Jahre.
Parallel lässt sich dann noch ein Fahrzeug / Transportmittel, auf Basis eines HPV, entwickeln – damit der Bedarf geweckt bzw. gedeckt werden kann.
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Ich möchte hier noch mal den Gedanken mit den „anderen“ Straßen
Auf der A7, insbesondere bei den „Kasseler Bergen“ wird das mir immer wieder bewusst. Einzig die Wasserstraßen und die meisten „Eisenbahnstrecken“ verlaufen in der BRD noch meist auf demselben Niveau.aufnehmen und etwas weiter ausführen.
aufnehmen und etwas weiter ausführen.
Schadet es einer Region (Stadt, Landkreis, etc.) wenn man sich die heutigen Wasserstraßen und die Bahnstrecken genauer Ansieht. Hier steckt mMn ein Potenzial, welches derzeitig nicht richtig genutzt wird. Hierzu würde ich den „EXPRESS-Rad-Weg“ einführen. Dieser hat Auf- u. Abfahrten wir die BAB’s und hat aufgrund seiner Streckenführung uneingeschränkt Vorfahrt. Am besten bauartbedingt. Hier kann bzw. sollte unbedingt in DK u. NL abgepaust werden.
„Freie Bahn mit Marzipan“ (Rötger Feldmann alias Brösel)
In HH und Umgebung gibt es einige alte Bahnstrecken (z.B. neben der U1 Ochsenzoll bis Ohlsdorf), welche neben den ÖPNV verlaufen, auf den Bahndamm sind auch zum Teil keine Gleise mehr vorhanden. Die Streckenführung geht von den Vorstädten in die City, so dass hier ohne weiteres ein „EXPRESS-Rad-Weg mit Sinn" entstehen könnte.
Vorteile wären die bereits bestehende Infrastruktur wie Brücken und Flächen und die Vorfahrt hätte der „EXPRESS-Rad-Weg“ eh schon, da die Streckenführung auf dem Bahndamm verläuft.
Nachteil wäre bei eingleisigen Dämmen die max. Fahrbahnbreite. Hier könnte man den Pendlerstrom in einer
Wechsel-Einbahnstraße führen (0-12h in die Stadt, 12-0 h aus der Stadt raus).
Was man nur noch bräuchte wären Auf- bzw. Abfahrrampen für die Velos, aber die sind ja nicht so teuer, wenn man Erde anschütten würde. Ferner müssten verstärkt Kontrollen stattfinden, damit die Nicht-VELO-Verkehrsteilnehmer der Strecke verwiesen werden.
Derzeit bestehen bei vielen der „Bundeswasserstraßen“ nur die sogenannten ‚Zwei-Spur-Bahnen‘, welche für mehrspurige Velos nicht viel Freude hervor rufen. Hier könnte auch noch nachgebessert werden und die Spuren auf einer „Fahrbahnbreite“ von 100 bis 150cm je Betonstreifen erweitert werden.
Ebenso könnte der „EXPRESS-Rad-Weg“ an stillgelegte Kanälen dazu benutzen werden, Velos in bzw. aus der City zu bringen. In Dublin (Ireland) wurde am Fluss Liffey (rund um die Half Penny Bridge) ein „Fußgängerwege“ an die Kanalwände geschraubt. Dieses System sollte auch in der BRD möglich sein, um einen schnellen und effizienten Weg zu erhalten. Ferner hat man durch den Kanal i.d.R. eine durchgehende Strecke ohne Ampeln und sonstige Hindernisse.
Ein weiterer „EXPRESS-Rad-Weg“ sollte links und rechts neben den Bahntrassen und der Autobahn im ländlichen Bereichen eingerichtet werden. Getrennt durch den „klassischen“ Lärmschutzwall aus Erde, natürlich. Somit können länger Strecken, insbesondere bei den Bahntrassen, überbrückt werden und mMn sinnvolle „Fern-Rad-Weg“ mit demselben Status (Pflege u. Wartung, Kosten etc.) wie BAB und Bundes(karft)straße entwickelt und umgesetzt werden.
All das sollte natürlich auch bei neuen Projekten des Städtebaus und der ländlichen Anbindung an Städte mit berücksichtigt werden und eingeplant werden.
Es ist eine andere Frage, ob nach dem nach dem PEAK OIL und im Neo-Erdölzeitalter die Tierfuhrwerke wieder auferstehen oder andere „Treibstoffe“ die Mobilisierung der Menschheit übernehmen werde. Ein Fahrzeug wird auf jeden Fall dabei sein, das Velo. Solange auf der Welt noch Kautschukbäume (Hevea brasiliensis) gezüchtet werden können gibt es immer noch genug Gummi für unsere Mäntel :-)
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